Sie stehen auf einer Sanddüne am Meer. Sie freuen sich über ihre wohlverdiente Freizeit. Plötzlich kommt eine Riesenwelle, größer als sonst, überschwemmt die Welle den Strand bis hin zur Sanddüne auf der sie stehen. Für eine Fluchtstrategie ist es jetzt zu spät...

 

Wie hätten sie diese Welle unbeschadet überstehen können?

Nur wenn sie höher über dem Meeresspiegel stehen, als die Welle hochkommt.

 

So verhält es sich auch beim Gehirn und der Demenzkrankheit. Wer auf einem Berggipfel steht wird von der ersten Welle der Demenz weniger stark getroffen als jener der direkt am Strand oder auf einer Sanddüne steht.

Studien belegen die einzigartige Fähigkeit des Gehirns, dass von Demenzkrankheit betroffene Regionen durch andere Bereiche übernommen werden. Das gelingt aber nur, wenn das Gehirn trainiert genug ist, also genügend Nervenzellenverbindungen (Synapsen) bestehen.Oftmals wissen gut trainierte Demenzkranke gar nichts von ihrem bereits geschädigten Gehirn (siehe Nonnenstudie)

 

Wie kommt man nun auf den Berg? Regelmäßiges Training aller Gehirnregionen führt dazu, dass schrittweise der Berggipfel erreicht wird. Nur das Erlernen neuer Abläufe und Fähigkeiten oder die Erhöhung von Schwierigkeitsgraden der erlernten Fähigkeiten vermeidet Demenz!

Im Alter, wenn man langsam vom Berg heruntersteigt, bleibt man trotzdem noch lange im sicheren Bereich. Auch wenn die Demenz bereits ausgebrochen ist!